Mais

Aus Gentech

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Der folgende Text enthält einige Vermutungen, wie es bisher gelungen haben könnte, gentechnisch veränderte Maispflanzen schnell und sicher unschädlich zu machen.


Allgemeine Techniken, für alle Arten von Maisfeldern:

Mit Hand und Fuß:

Das Arbeiten ohne Werkzeuge hat sich v.a. bei öffentlich angekündigten Feldbefreiungen bewährt. Der Grund liegt nahe: Mit einer Sense oder Machete in der hand will mensch lieber nicht durch eine Polizeikette rennen. Das kann böse enden, und zwar im Zweifel für einen selber. Aber auch ohne jedes Hilfsmittel lies sich einiges machen:

Seitlicher Stechschritt: Mensch steht seitlich in einer Maiszeile, und zwar mit Blickrichtung quer zu den Zeilen. Nun macht mensch einen möglichst weiten seitlichen schritt in der Zeile und tritt so die dort stehenden pflanzen nieder. Standbein nachziehen und so weiter. die Methode eignete sich gut für alle Pflanzengrößen.

Der „Ententanz“: Mensch steht in der Maiszeile, wobei die Blickrichtung eine Linie mit dem Verlauf der Zeile bildet. Mensch geht nun in die hocke und beginnt rückwärts zu laufen! Das könnte sich etwas komisch anfühlen, könnte dabei aber sehr effizient sein, wenn sich der Mais nun unter einem so stark biegt, dass er bricht. Diese Methode würde wohl v.a. bei hochgewachsenem Mais funktionieren, da mensch Schwierigkeiten hat tief genug in die Hocke zu gehen um auch kleine Pflanzen zu brechen. Diese biegen sich sonst nicht stak genug und überleben.

Das Abknicken: mensch steht zwischen 2 Zeilen und gehet diese entlang. währenddessen greift Mensch mit den Händen parallel in beide Zeilen und knickt die pflanzen(Idealerweise mehrere auf einmal) an der Griffstelle ab! eine recht schnelle Variante, hat jedoch den Nachteil dass die untere hälfte der pflanze überlebt und evntl., je nach Verwertungsabsicht noch verwendet werden kann werden kann.


Mit Werkzeugen: Grundsätzlich ermöglichen Werkzeuge ein schnelleres und kraftsparenderes Arbeiten. Bei Schneidwerkzeugen ist es aber extrem wichtig darauf zu achten, dass niemand (andere FeldbefreierInnen oder auch mensch selbst) gefährdet wird. Bei Nacht und v.a. ab einer gewissen Pflanzenhöhe kann so ein Acker äußerst unübersichtlich sein! Vorsicht!

Das Trittbrett: mensch nimmt ein Brett, dass idealer weise länger ist als 2 Maiszeilen abstand haben. 1,5m dürften ungefähr ideal sein. Nun könnte mensch so verfahren: Relativ weit außen am Brett, im Abstand von etwa 1m zu einander wird jeweils ein loch gebohrt. Durch diese Löcher wird später eine Schnur gezogen und befestigt, die bei der Benuzung über die Schulter getragen und vielleicht auf Hüfthöhe außerdem mit den Händen gehalten, bzw., um diese gewickelt wird. Weiterhin werden in der Mitte des Brettes 2 weitere Löcher kurz neben einander gebohrt. In diesen wird später eine Fußschlaufe befestigt. Zur Benuzung steigt mensch also in diese Fußschlaufe, wickelt sich die äußere Schnur um die Hände, und läuft über das Feld. Zwischen 2 Zeilen, sodass bei jedem schritt Pflanzen au jeder der beiden Zeilen umgetreten werden.


Macheten: Wohl ideal für hohen Mais, mit der richtigen Technik aber auch komfortabel und effizient bei kleinen Pflanzen einsetzbar. Grundsätzlich sei gesagt dass es am Anfang ein bisschen Übung braucht, die Machete sinnvoll einzusetzen. Sehr praktisch könnte folgendes sein: Mensch läuft parallel zu einer Maiszeile und führt die Machete mit der Hand auf der Seite des zu schneidenden Maises. Die Machete wird hinter dem Körper nach unten gehalten und nun, im vorwärtsgehen, etwa auf Kniehöhe durch die Zeile geschwungen. Mit dem nächsten schritt wird die Machete wieder, nun von vorne nach hinten, zurückgeschwungen. Der Vorteil dieser art der Handhabung gegenüber anderen Varianten liegt zum einen an dem sehr tiefen Schnitt der den Pflanzen beigebracht wird, was jede (rest) Verwertbarkehit ausschließt. Des weiteren führt die tiefe Haltung der Machete und die Ausnutzung ihres Schwungs zu spürbarer Krafteinsparung. Und schlussendlich ist die beschriebene Methode auch die schnellste. Wird sowohl beim Vor- als auch Zurückschwingen Mais geschnitten, ist es mit etwas Übung und Kondition möglich das alles joggend zu erledigen! Dabei ist es extrem wichtig die Machete so zu halten, dass die klinge EXAKT in die Richtung zeigt, in die sie geschwungen wird. Das ist so aus dem offensichtlichen grund, da die klinge ansonsten nicht sauber durch die Stängel schneidet und sehr viel Energie absorbiert wird. Es könnte etwas dauern, die Handhabung und das Gefühl für den richtigen Schwung herauszufinden aber nach etwa einer halben bis einer stunde wird Mensch den dreh wahrscheinlich raus haben. Macheten gibt es in Militaryshops und manchen Outdoorläden. Es kann natürlich auch improvisiert werden, z.b indem mensch an alte Sensenblätter einen Griff dran baut, kommt qualitativ aber nicht an „richtige“ Macheten heran.


Sensen: Optimales Werkzeug für Pflanzen bis 1 Meter Höhe. In diesem Fall stellt mensch sich wieder zwischen 2 Zeilen, hält die Sense in eine der beiden, und zwar so, dass das Sensenblatt horizontal über dem boden und somit also im 90° Winkel zu den Pflanzen steht. Der Rest ist einfach, mensch läuft nun im Dauerlauf die Zeile entlang und höhrt dem rascheln der umfallenden pflanzen zu! Die Dauerlauf Geschwindigkeit wird dabei nicht nur für die effizienz wichtig sein, sondern auch damit es überhaupt funktioniert, da bei zu wenig tempo die Sense nicht den ausreichenden Schwung hat um die Stängel zu schneiden und also dauernd hängen bleibt. Also: Je nach Kondition könnte mensch 30, 50, 100 Meter die Zeile entlang joggen, kurz verschnaufen, umdrehen und weiter machen! Sollte der Mais schon so hoch sein dass die obige Methode aufgrund der Stängeldicke nicht mehr funktioniert, können Sensen auch noch etwas brachialer eingesezt werden: Mensch stelle sich einfach ins Feld, hole aus und schwinge die Sense in weitem Bogen in den vor einem stehenden Mais. Das Ergebnis ist beeindruckend, aber auf die Dauer wird’s anstrengend. Zu beachten ist außerdem, dass diese Methode, v.a. wenn die Situation, z.b. auf Grund der Maishöhe, unübersichtlich ist, extrem gefährlich für eventuell Umstehende ist. Bitte sicherstellen, dass sich absolut niemand in unmittelbarer Nähe befindet! Weiterhin sollten auch nur einigermaßen stabile Sensen auf diese art eingesetzt werden, da auch die auf die Sense einwirkenden Kräfte nicht zu unterschätzen sind. Sensen gibt’s teilweise in Baumärkten und ansonsten, dort wo es Lahnwirtschaftsbedarf gibt, in Lagerhäusern zum Beispiel.


Techniken die sich nur für Versuchsfelder eignen:

GVO versuche haben in der Regel ein klar definiertes ziel. Vielleicht soll die Auskreuzung durch Pollenflug untersucht werden, oder eine Wertprüfung stattfinden, die den Ertrag einer Pflanze misst. Vielleicht sollen auch die Auswirkungen auf das Bodenleben untersucht werden. Je nachdem gibt es einige Dinge die mensch tun kann um zu verhindern, dass die für die Versuchsauswertung wichtigen Parameter gemessen werden können. Dafür ist es natürlich essenziell zu wissen, was der Versuch feststellen will, für den man sich interessiert. Gemäß dem Umwelt-Informations-Gesetz, dass jedem Bürger Akteneinsicht in umweltrelevante Unterlagen öffentlicher Institutionen gewährt, stellt dies aber eigentlich kein Problem mehr dar. Eine Beschreibung wie mensch zum Blick in die Akte kommt, findet sich hier: http://www.nabu.de/m06/m06_02/04057.html


Abschneiden der Fahnen: Fahnen sind die männlichen Blütenstände, die I.d.R. abhängig von der Region etwa ab ende Juni an der Spitze der Pflanzen wachsen. Sie setzen die Pollen frei, deren Flugweite bei Auskreuzungsuntersuchungen festgestellt werden soll. ergo: keine Fahnen, Kein Versuchsergebnis.


Soll ein versuch die Menge oder Qualität der Körner feststellen, könnte dafür gesorgt werden dass zur Erntezeit nicht mehr alle Kolben an den Pflanzen vorhanden sind. Liegen mehrere Versuche dicht bei einander, wie es die Regel ist, könnten die Kolben kurz vor der Ernte abgerissen und in die jeweils anderen Versuchspaarzellen geworfen werden. selbst wenn die sich Versuchsdurchführer nun noch die Mühe machten, die Kolben einzeln einzusammeln, sind diese nicht mehr dem versuch zuzuordnen von dem sie stammten.

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